Über uns

Seit Sommer 2025 ist das gemeinschaftliche Projekt regionaler Künstler:innen, der Kunststiftung Salzwedel, des VFB Salzwedel e.V., des Altmarkkreises Salzwedel und der Staatskanzlei Kultur des Landes Sachsen-Anhalt offiziell in die Umsetzung gestartet. Als eines von bundesweit 30 ausgewählten Vorhaben wird das KUNSTITUT bis 2030 im Rahmen des Programms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ gefördert.

Kern des Projekts und zentrale Wirkungsstätten sind die Gläsernen Ateliers – offene, transparente Räume in zentralen Dorf- und Stadtlagen, die jungen Menschen kreative Freiräume eröffnen. Als Inspirations- und Begegnungsräume für junge Menschen bieten sie Aufenthaltsqualität, ermöglichen künstlerisches Experimentieren und stärken Selbstwirksamkeit. Begleitet von Künstler:innen, Pädagog:innen und Handwerker:innen entstehen so Orte kultureller Teilhabe und persönlicher Entwicklung.

Unsere Angebote sind bewusst sehr niederschwellig angelegt, kostenfrei und in der Regel ohne Anmeldung. In vielfältigen Formaten werden junge Menschen eingeladen, ihre Ideen umzusetzen und ihr Talent frei zu entfalten.

Die angebotene Materialvielfalt im Atelier und die professionelle, künstlerische sowie pädagogische Begleitung unterstützen dabei die Ausdrucksstärke und passen sich dem Bedarf und den individuellen Wünschen der Kinder und Jugendlichen an.

Die Gläsernen Atelier sind mehr als Werkstätten: Sie sind Treffpunkte, Lernräume, Kommunikationsflächen und kreative Impulsgeber im Sozialraum.

Drei zentrale Ziele des KUNSTITUTS auf einen Blick

  1. Zugang zu kultureller Bildung verbessern
    Vor allem Kinder und Jugendliche erhalten niedrigschwellige Angebote, die Resonanz ermöglichen und stärkenorientiertes Lernen fördern.
  2. Beteiligung junger Menschen sichtbar machen
    Zukunftswerkstätten, Ideenräume und informelle Beteiligungsformate geben jungen Menschen eine Stimme und verankern ihre Perspektiven stärker in gesellschaftlichen und kommunalen Entwicklungsprozessen.
  3. Ein tragfähiges Netzwerk aufbauen
    Durch verlässliche Kooperationen zwischen Kulturakteur:innen, Schulen, Jugendhilfe und Kommunen entsteht eine dauerhafte Struktur, die Angebotslücken schließt und kulturelle Bildung langfristig in der regionalen Bildungslandschaft verankert.